Pressemitteilung Nr. 3 vom 22.01.2026 Zusätzlich 7,5 Millionen Euro für Technologietransfer in Bayern – Blume: „Wir geben Schub, damit aus Ideen echte Innovationen werden“
Neue Förderung für Projekte von Hochschulen in Deggendorf, Hof, Ingolstadt und Regensburg sowie am Universitätsklinikum Augsburg - insgesamt 54,5 Millionen Euro aus EU-Mitteln für Technologietransfer in Bayern
MÜNCHEN. „Von digitalen nachhaltigen Energielösungen bis zur Erzeugung von Kraft- und Brennstoffen aus Kunststoffabfällen: Mit weiteren 7,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung geben wir dem regionalen Technologietransfer einen kräftigen Schub. Fünf neue Projekte in Deggendorf, Hof, Ingolstadt, Regensburg und Augsburg profitieren. Insgesamt werden damit in Bayern aktuell 29 Projekte mit einer Gesamtsumme von 54,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gefördert.“ Das gab Wissenschaftsminister Markus Blume heute in München bekannt.
Minister Blume betonte: „Bayern ist das Land der Macher. Von Deggendorf bis Hof bringen die geförderten Forschungsprojekte Zukunftstechnologien direkt in die Praxis – ganz im Sinne unserer Hightech Agenda Bayern. Besonders kleine und mittlere Unternehmen profitieren enorm von den Entwicklungen in Bereichen wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und Energieversorgung. Mit den EU-Mitteln geben wir Ideen aus der Theorie Schub, um in der Wirtschaft durchzustarten – so entsteht echte Innovation. Gerade in Zeiten globaler Krisen müssen wir vorangehen: Strategische Unabhängigkeit entsteht nicht von allein – Forschung, Transfer und Unternehmertum sind dafür entscheidend. So bleibt Bayern führender Innovationsstandort“.
Das EU-Förderprogramm EFRE
Der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt Projekte zum Technologietransfer zwischen einer Hochschule bzw. einem Universitätsklinikum und mehreren bayerischen, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Mit dem Ziel, weitere Innovationen v.a. in KMU anzuregen, sollen die Unternehmen bei aktuellen Fragestellungen unterstützt werden. Von Seiten der EU wurde nun die Plattform „Strategische Technologien für Europa“ (STEP) eingerichtet, um die Einführung und Ausweitung von digitalen Technologien, technologieintensiven Innovationen, umweltschonenden und ressourceneffizienten Technologien sowie Biotechnologien in der Union stärker zu fördern. Die Inhalte der geförderten Projekte zielen auf diese Schwerpunktfelder ab. Gefördert werden sollen die Projekte für einen Zeitraum von drei Jahren.
Die in der aktuellen Förderrunde hinzukommenden fünf neuen Projekte sind an den Hochschulen in Deggendorf, Hof und Ingolstadt, an der Universität Regensburg sowie am Universitätsklinikum in Augsburg angesiedelt. Folgende Projekte werden im Rahmen der aktuellen Förderperiode neu unterstützt:
- TH Deggendorf: Submerged arc additive manufacturing for independent, resource efficient production of huge metal parts (SAAMIR)
- HAW Hof: Erzeugung von Kraft- und Brennstoffen aus biogenen Reststoffen und Kunststoffabfällen zum Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten (EnerFuel)
- TH Ingolstadt: Innovationszentrum für Digitalforensik in der Unfallanalyse und Automotive Cybersecurity (INFASEC)
- Universität Regensburg: Werkzeuge für orts- und ressourceneffizientes Prozessmanagement für nachhaltiges und umweltfreundliches Bauen und Handwerk (WORK)
- Universitätsklinikum Augsburg: Medizinisch Digitaler Innovationshub Augsburg (MeDIHA)
Informationen zu den bereits bestehenden Förderungen der aktuellen Förderperiode finden Sie hier:
https://www.stmwk.bayern.de/pressemitteilung/12903/nr-49-vom-04-07-2025.html
Nähere grundsätzliche Informationen zum EFRE-Programm im Wissenschaftsministerium finden Sie hier:
https://www.stmwk.bayern.de/ministerium/bund-und-europa/efre-programm/foerderzeitraum-2021-2027.html
Philipp Spörlein, Stellv. Pressesprecher, 089 2186 2621