BAföG & BayAföG: so werden Studenten und Schüler gefördert

Professor diskutiert mit Studenten in einer Werkstatt

 

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) und das Bayerische Ausbildungsförderungsgesetz (BayAföG) schaffen die Grundlage zur Förderung von Studenten und Schüler in Bayern.

Allgemeine Informationen

Das BAföG fördert:

  • Studierende an Hochschulen und Fachakademien (Zuschuss / Darlehen),
  • Schüler an weiterführenden, allgemein bildenden Schulen ab Klasse 10 (bei notwendiger auswärtiger Unterbringung)
  • und Schüler an Berufsfachschulen, Fachschulen, Berufsoberschulen, Abendhauptschulen, Berufsaufbauschulen, Abendrealschulen, Abendgymnasien und Kollegs (Zuschuss).

Förderung gemäß BayAFöG ist möglich für:

  • Schüler der Klassen 5 bis 9 an Realschulen und Gymnasien
  • sowie Schüler der Klassen 7 bis 9 an Wirtschaftsschulen, wenn die Schüler notwendig auswärts untergebracht sind

Antragstellung

Digitalisierungslabor „BAföG"

Video zum BAföG Digitalisierungslabor

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Am 18. August 2017 ist das Onlinezugangsgesetz (OZG) in Kraft getreten.

§ 1 Abs. 1 OZG verpflichtet Bund und Länder, innerhalb von fünf Jahren, d. h. bis zum 31. Dezember 2022, ihre Verwaltungsleistungen auch elektronisch über Verwaltungsportale anzubieten. Insbesondere sind nach § 1 Abs. 2 OZG Bund und Länder verpflichtet, ihre Verwaltungsportale miteinander zu einem Portalverbund zu verknüpfen.

Um die Umsetzung dieser Vorgaben des OZG vorzubereiten, hat das auf Bundesebene federführend zuständige Bundesministerium des Innern (BMI) eine Workshop-Reihe initiiert. Im Rahmen dieser Workshops wurde eine Liste mit insgesamt 575 prioritär zu digitalisierenden Leistungen erarbeitet. U.a. gehört auch das BAföG dazu.

Ziel der geplanten Digitalisierung  beim BAföG ist ein nutzerfreundliches einheitliches Online-Verfahren, das insbesondere die folgenden drei Vorgaben erfüllen soll:

  • es soll eine bundeseinheitliche Benutzeroberfläche zur Dateneingabe geschaffen werden;

  • Dateneingaben sollen durch die Studierenden (z.B. bei Weiterförderungsanträgen) wenn möglich nur einmal notwendig sein;

  • in weiterer Zukunft geplant: Bei einem Zuständigkeitswechsel (Stichwort E-Akte) soll die Förderakte von einer anderen zuständigen Stelle (z.B. Studentenwerk in einem anderen Bundesland) übernommen werden können.

Beratungsmöglichkeiten

Beratung vor Ort leisten die zuständigen Ämter für Ausbildungsförderung bzw. die Studentenwerke:

  • bei Auszubildenden an Abendgymnasien, Kollegs, Berufsoberschulen und Fachakademien das Amt für Ausbildungsförderung beim Landratsamt oder der kreisfreien Stadt, in dessen Zuständigkeitsbereich die Schule liegt:
  • bei Auszubildenden an anderen Schulen das Amt für Ausbildungsförderung beim Landratsamt oder der kreisfreien Stadt , in dessen Zuständigkeitsbereich die Eltern des Schülers ihren ständigen Wohnsitz haben:
  • bei Studierenden das Amt für Ausbildungsförderung bei den Studentenwerken:

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