Allerheiligen-Hofkirche München Vom Höhlenbärenschädel bis zum Maulaff – Kunstministerin Kiechle und Heimatminister Füracker zeichnen 100 Heimatschätze aus

Heimatminister Füracker und Kunstministerin Kiechle prämieren das Höhlenmuseum Frasdorf für seinen Höhlenbärenschädel.
Heimatminister Füracker und Kunstministerin Kiechle prämieren das Höhlenmuseum Frasdorf für seinen Höhlenbärenschädel.

Bei einem Festakt in der Münchner Allerheiligen-Hofkirche würdigten Kunstministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle und Heimatminister Albert Füracker gemeinsam die Sieger des Wettbewerbs „100 Heimatschätze“. Prämiert wurden besondere Exponate aus den nichtstaatlichen Museen in Bayern.

Welche Schätze schlummern in Bayerns nichtstaatlichen Museen? Auf diese besondere Schatzsuche haben sich das Heimatministerium und das Kunstministerium gemeinsam mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen und dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege im Rahmen des Wettbewerbs „100 Heimatschätze“ begeben. Bei einem Festakt in der Münchner Allerheiligen-Hofkirche zeichneten Kunstministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle und Heimatminister Albert Füracker nun die 100 Sieger aus allen sieben Regierungsbezirken aus – darunter auch ein Höhlenbärenschädel aus dem Höhlenmuseum Frasdorf und die geschnitzte Figur des „Maulaff“ aus dem Städtischen Schlossmuseum Aschaffenburg.

„Unsere bayerische Museumslandschaft mit ihren über 1.300 Museen ist eine wahre Schatztruhe. Die nichtstaatlichen Museen leisten einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt unserer unverwechselbaren bayerischen Heimat. Ich freue mich, dass wir heute 100 Heimatschätze auszeichnen können, die die reiche Geschichte und das kulturelle Erbe des Freistaats Bayern widerspiegeln“, merkte Kunstministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle zum Abschluss des Wettbewerbs an.

„Unsere bayerischen Heimatmuseen bewahren regionale Tradition und Heimatkultur. Unzählige Kleinode erzählen spannende Geschichten, stärken das Gefühl für die bayerische Lebensart und präsentieren einen modernen, lebendigen Umgang mit der bayerischen Heimatgeschichte“, stellte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker beim Festakt fest.

Jedes Museum konnte sich mit maximal drei Objekten bewerben. Die 100 besten Heimatschätze im Freistaat wurden mit einem Preisgeld von 1.000 Euro prämiert und mit einer Urkunde ausgezeichnet.

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