Digitale Kulturvermittlung

Digitale Kulturvermittlung | StMWK Bayern | Keyvisual
Kunstminister Markus Blume | © StMWK Steffen Böttcher
Kunstminister Markus Blume | © StMWK Steffen Böttcher

Kunstminister Blume: „Kunst zu jeder Zeit, barrierefrei und für alle – das ermöglicht der Schulterschluss von Kunst und Digitalisierung! Es gilt: digital und analog, nicht oder! Wir vereinen das Beste aus beiden Welten. Bayern setzt den digitalen Innovationsschub der vergangenen Jahre in der Kunst- und Kulturszene fort: Wir unterstützen unsere Museen, Bibliotheken, Archive, Theater sowie Kunst- und Kulturschaffenden auf ihrem Weg in die digitale Transformation. Denn Kunst und Digitalisierung sind zwei starke Partner!“

Aktuelles

Das Kompetenzcluster Digitalisierung im Kulturbereich – Fokus Museum hat seine Arbeit aufgenommen!

Die vier Digitalkuratorinnen und Digitalkuratoren im Kompetenzcluster Digitalisierung im Kulturbereich (vlnr): Nina Maria Reichel, Marcel Klein, Nina Schuster und Matthias Göggerle | Foto © StMWK
Die vier Digitalkuratorinnen und Digitalkuratoren im Kompetenzcluster Digitalisierung im Kulturbereich (vlnr): Nina Maria Reichel, Marcel Klein, Nina Schuster und Matthias Göggerle | Foto © StMWK

Wir freuen uns Ihnen das Kompetenzcluster Digitalisierung im Kulturbereich - Fokus Museum, angesiedelt an der neugegründeten Staatlichen Museumsagentur Bayern, vorstellen zu können. 

Die vier Digitalkuratorinnen und Digitalkuratoren Nina Maria ReichelMatthias Göggerle, Marcel Klein und Nina Schuster wirken unter der Leitung der Koordinierungsstelle für Digitalisierung in Kunst & Kultur des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst im Kompetenzcluster für Digitalisierung im Kulturbereich konkret am Change-Prozess und der Digitalisierungsoffensive der staatlichen Museen mit und gestalten dadurch in engem Austausch mit den verschiedenen Häusern aktiv die digitale Transformation der bayerischen Museumslandschaft.

Weitere Informationen zu den thematischen Schwerpunkten sowie zu den aktuell laufenden Projekten finden Sie unter Kompetenzcluster Digitalisierung im Kulturbereich.

Kontakt zum Kompetenzcluster: kultur.digital@stmwk.bayern.de

Reihe "Digitale Kulturvermittlung"

Kommende Veranstaltungen der Web-Seminarreihe

18.03.2026, 09:00–13:00 Uhr | Web-Seminar extended: "Design Thinking in der Kulturvermittlung – Menschzentriert, kreativ, wirksam"

mit: Marius Nißlmüller und Marisa Koopmann (Fraunhofer FIT)

Im Rahmen der Web-Seminarreihe "Digitale Kulturvermittlung" erhalten die Teilnehmenden eine fundierte und praxisnahe Einführung in Mindset und Methodik des Design Thinking. 

Anhand eines exemplarischen Anwendungsfalls lernen sie die zentralen Phasen und Prinzipien menschzentrierter Innovationsprozesse kennen. In interaktiven Übungen erproben sie zentrale Denkweisen selbst und reflektieren deren Übertragbarkeit auf Museen, Bibliotheken, Archive und Theater. Ziel ist es, neue Impulse für die eigene Projekt- und Vermittlungsarbeit zu gewinnen.

29.04.2026, 10:00–12:30 Uhr | Web-Seminar extended: Digitales & hybrides Publizieren

mit: Oliver Walkowski (Universitè du Luxemburg & DHd AG Digitales Publizieren), David Brückel (Düsseldorfer Schauspielhaus) und Dominik von Roth (Germanisches Nationalmuseum)

Wie verändert sich Publizieren im digitalen Raum, und welche Möglichkeiten und Herausforderungen ergeben sich daraus? Im Web-Seminar extended „Digitales & hybrides Publizieren“ werden theoretische Perspektiven und konkrete Anwendungsbeispiele vorgestellt.

Oliver Walkowski gibt einen Einblick in seine verlegerische und theoretische Arbeit: Digitales Publizieren heißt hier vor allem, Publikationspraktiken und Formate zu diversifizieren – insbesondere in einem wissenschaftlichen Umfeld.

Im Anschluss stehen zwei Impulse zu konkreten Praxisbeispielen im Mittelpunkt:

David Brückel, Dramaturg am Düsseldorfer Schauspielhaus, zeigt am Beispiel des digitalen Programmheftes für Peer Gynt, wie traditionelle Publikationsformate rund um Theaterinszenierungen digital neu gedacht werden können.

Dominik von Roth stellt die Digital Stories des Germanischen Nationalmuseums (GNM) vor: Kulturgeschichte im digitalen Taschenformat. Inhalte werden hinsichtlich größtmöglicher Durchlässigkeit für die Nutzung durch ein breites Publikum konzipiert: im Museum, in der Schule, an der Universität oder zu Hause. Der Impuls gibt Einblick in den gesamten Prozess: von der thematischen Entwicklung über die technischen Rahmenbedingungen bis hin zur strategischen Einbindung sowie den Erfahrungswerten durch Tracking und Besuchendenbefragung.

17.06.2026, 10:00–11:30 Uhr | Digitale Langzeitarchivierung

mit: Alexandra Büttner (NFDI4Culture) und Marion Jaks (Technikmuseum Wien)

"Wo anfangen? Wie vorgehen?" – So kündigten wir im Jahr 2020 unsere letzte Veranstaltung zum Thema digitale Langzeitarchivierung an. Seit dem hat sich einiges getan, und es wird Zeit für ein Update.

In diesem Web‑Seminar betrachten wir das Thema aus zwei Perspektiven:

Alexandra Büttner (NFDI4Culture) stellt die Grundlagen der digitalen Langzeitarchivierung aus Perspektive der NFDI4Culture Community vor.

Marion Jaks (Technikmuseum Wien) beleuchtet am Beispiel der Österreichischen Mediathek die digitale Archivierung von Medien und digital‑born objects.

RÜCKBLICK: SPOTLIGHT³ #KulturDigitalVermittlung

Die diesjährige Abschlusspräsentation der dritten Förderrunde des Programms "kultur.digital.vermittlung" 2023-25 wurde zu einer hybriden Reise! Das Publikum erhielt Einblick in neue Digitalstrategien und testeten die entwickelten Spiele, AR-Anwendungen und Prototypen - alles komplett hybrid.

Besonderes Highlight waren Lukas Baueregger und Benjamin Seuffert vom Digitaltheater / Staatstheater Augsburg mit ihrem dreiteiligen Impuls. Sie sprechen über

  • "Aufbau einer Digitalsparte am Theater" (Frauenau)
  • "Hybride Formate in der Kultur" (München)
  • "Live-Performance und digitale Technologien" (Selb)

Austausch & Vernetzung: Vor Ort erwartete Sie jeweils außerdem das kultur.digital.lab – eine Plattform für Austausch, Vernetzung und Brainstorming zu jeweils brennenden Themen der digitalen Kulturvermittlung, aber auch eine Möglichkeit die jeweiligen Häuser zu erkunden. Alle drei Institutionen haben für das kultur.digital.lab eigene Schwerpunkte gesetzt.

Mehr Informationen unter

HERBST 2024

Fortsetzung des Programms kultur.digital.strategie: Das Anschlussprogramm zu kultur.digital.vermittlung geht in die zweite Runde!

Das StMWK hatte das Programm "kultur.digital.vermittlung" aufgesetzt, um die staatlichen Kulturinstitutionen bei der Umsetzung innovativer digitaler Projekte im Rahmen einer ganzheitlichen digitalen Strategie gezielt zu unterstützen.

Mit dem Anschlussprogramm "kultur.digital.strategie" unterstützt und begleitet das StMWK die staatlichen Kulturinstitutionen weiter auf ihrem Weg in die Digitale Transformation. Die Institutionen haben in den vergangenen zwei Jahren im Rahmen von "kultur.digital.vermittlung" verschiedene Experimente im digitalen Raum gemacht, wertvolle Erfahrungen gesammelt und eine digitale Strategie für ihr Haus entwickelt.

Vor dem Hintergrund der erzielten Erfahrungswerte gilt es zum einen, Experimente weiterzuentwickeln und zu professionalisieren, vor allem aber, die entwickelten Digitalstrategien nachhaltig in den Häusern zu implementieren, um zeitnah digitale und analoge Angebote zukunftsweisend und nutzerorientiert zusammenzuführen.

Wir freuen uns, dass alle sechs im Programm "kultur.digital.vermittlung" 2022-24 geförderten Institutionen auch im Anschlussprogramm "kultur.digital.strategie" 2024-27 weiter unterstützt werden können:

Archäologische Staatssammlung

Mit ihrer Vision einer ‚Archäologie der Zukunft‘ macht die Archäologische Staatssammlung den Schritt in die virtuelle Welt des ‚Museums der Zukunft‘. Im ‚ASMetaverse‘ öffnen sich digital erlebbare Räume für Ausstellungen und Präsentationen, die Standards für eine innovative Museumskultur setzen. Der digitale Medienguide, der die Besucher durch die analoge Ausstellung begleitet, wird durch den Einsatz von KI und eine optische Objekterkennung optimiert – ein digital-analoges Museumserlebnis!

Bayerisches Armeemuseum

Das Bayerische Armeemuseum stellt die Profilierung der einzelnen Häuser - Bayerisches Armeemuseum im Neuen Schloss - Museum des Ersten Weltkriegs - Bayerisches Polizeimuseum in den Mittelpunkt. Der analogen Präsentation tritt eine umfangreiche digitale Präsenz an die Seite. Die Präsentation der Sammlungen und Themen wird erweitert durch Einblicke insbesondere in die Provenienzen und in die Museumsarbeit. Es erfolgt zudem eine vielfältige Vernetzung mit anderen Sammlungen.

Deutsches Theatermuseum

Das Theater war historisch gesehen vielfach Motor technischer Innovationen. Und heute? Ist es eine der letzten Bastionen der ent-technisierten physischen Begegnung? Oder ist es ein Experimentierfeld digital-performativer Praktiken? Das DTM richtet den Fokus in einer Sonderausstellung auf Momente technischer Erneuerungen und die Zukunft des Theaters. Dabei findet auch eine Auseinandersetzung mit neue Quellen (Digital Born Objects) der Theatergeschichte u ihre Erschließung und Sammlung statt.

Museum für Franken

Das Museum möchte digitale Besuchende als vollwertige Gäste integrieren und interaktive Erlebnisse vor Ort und digital schaffen. Bis 2025 sollen digitale Tools das Verhalten der Besuchenden analysieren, um ab Ende 2025 verstärkt digital zu interagieren, etwa durch eine Medienstation in der archäologischen Abteilung. Chatbots und eine Online-Sammlung sollen barrierefrei zugänglich sein. Der Ausbau der Social Media-Präsenz soll das ab 2025 unterstützen.

Neues Museum Nürnberg

Im Rahmen der digitalen Strategie des Neuen Museums wird die Plattform „NMN digital“ entwickelt und damit verbunden eine AR-Anwendung zur Erkundung der Architektur des Hauses. Damit wird eine digitale Schnittstelle zwischen dem analogen Museumsbesuch und digitalen Inhalten und Vermittlungsformaten geschaffen. Ziel ist es, eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Haus zu ermöglichen und Inhalte niederschwellig und eindrucksvoll zu vermitteln.

Sammlung Goetz

Ab 2025 möchte die Sammlung Goetz ihre wichtigsten digitalen Kunstvermittlungsplattformen ausbauen und durch innovative Formate erweitern. Ortsspezifische Funktionen, AR-Formate und neue Kinder-Touren sind bei der Web App geplant. Die Sammlung Online soll eine größere Werkauswahl bieten. Eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit mit neuem Branding, gezielter Kommunikationsstrategie und Marketing-Kooperationen helfen dabei, die Marke SLG strategisch zu positionieren und neue Zielgruppen zu erreichen.

Infopost | kultur.digital

Wir haben einen Newsletter, die „Infopost kultur.digital“, mit dem wir alle Interessierten anlassbezogen mit relevanten Informationen rund um das Thema „Digitalisierung in Kunst und Kultur“, insbesondere die „Digitale Kulturvermittlung“ versorgen möchten.

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