Pressemitteilung Nr. 59 vom 16.07.2026 Haushaltsausschuss genehmigt Milliardensumme für Klinik- und Hochschulbau in Bayern
- Grünes Licht für Klinik-Maßnahmen in Würzburg und Großhadern sowie für Neubau an der medizinischen Fakultät in Augsburg – Blume: „Klares Bekenntnis des Parlaments für Uniklinika-Bauprogramm des Freistaats“
- Freigaben für wichtige Projekte der Modernisierungsoffensive an der FAU Erlangen-Nürnberg und Erschließungen an der UTN
MÜNCHEN. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat Maßnahmen im Bereich Hochschul- und Klinikbau in Milliardenhöhe genehmigt. Darunter fallen u.a. die Haupterschließung des Erweiterungsgeländes am Uniklinikum Würzburg und der Neubau des Zentrums für integrierte translationale Forschung an der medizinischen Fakultät der Universität Augsburg. Zudem gab es vom Ausschuss grünes Licht für den Neubau des Chemikums an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg und die Sanierung des von der FAU genutzten Erlanger Schlosses. An der Technischen Universität Nürnberg (UTN) können weitere Erschließungsmaßnahmen beginnen. Hinzu kommt noch die Genehmigung der ersten Ausschreibung zur Umsetzung der Neukonzeption des LMU-Klinikums in Großhadern an einen Totalunternehmer.
Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume, der in der Sitzung des Haushaltsausschusses auch einen Gesamtbericht über die Baumaßnahmen an den bayerischen Uniklinika gegeben hat, betonte: „Bei unseren Uniklinika geht es Schlag auf Schlag – Ende Juni im Kabinett, Mitte Juli gibt es bereits für drei zentrale Maßnahmen an den Uniklinika in Würzburg und Großhadern sowie an der medizinischen Fakultät in Augsburg grünes Licht durch den Landtag. Das ist ein klares Bekenntnis des Parlaments und ein entscheidender Schritt: Das größte Uniklinika-Bauprogramm des Freistaats nimmt jetzt richtig an Fahrt auf. Herzlichen Dank an die Kolleginnen und Kollegen aus dem Bayerischen Landtag für die klare Haltung – die Spitzenmedizin ist uns zu Recht lieb und teuer.“
Gesamtüberblick über Baumaßnahmen an bayerischen Universitätsklinika
Minister Blume hat im Ausschuss zudem einen Gesamtüberblick über die laufenden Maßnahmen und künftige Bauvorhaben an allen bayerischen Uniklinika gegeben: „Neben unseren drei Mammutvorhaben haben wir eine Vielzahl weiterer Maßnahmen an allen unseren sechs Unimedizin-Standorten. Aktuell sind 43 Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von rund 2,4 Milliarden Euro in der Bauausführung oder Abfinanzierung. Dazu kommen 42 weitere Maßnahmen, die in konkreter Planung oder Konzeption sind. Egal ob das 600-Millionen-Projekt ‚Neues Hauner‘ in München, die neue Klinik für Strahlentherapie in Würzburg oder der Forschungsbau CITO in Regensburg – für uns ist klar: Spitzenmedizin in der Fläche ist ein zentraler Baustein der Zukunftsarchitektur des Freistaats. Wir werden im Ergebnis in den nächsten Dekaden in einem Bereich von über 20 Milliarden Euro in die Infrastruktur unserer Uniklinika investieren. Exzellente Hochschulmedizin ist jede – auch finanzielle – Anstrengung wert. Denn am Ende geht es um die Gesundheit der Menschen in Bayern.“
Grünes Licht für Hochschulbau-Maßnahmen in Erlangen und Nürnberg
Neben den Leuchtturmprojekten im Uniklinika-Bereich hat der Haushaltsausschuss weitere Maßnahmen an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg und an der Technischen Universität Nürnberg (UTN) genehmigt. Wissenschaftsminister Markus Blume erklärte: „Die Region Erlangen-Nürnberg ist Innovationsmotor für die gesamte Republik. Mit unserer milliardenschweren Modernisierungsoffensive für die FAU und dem Aufbau der UTN als komplett neue Universität verstärken wir das massiv. Auch hier gilt: Herzlichen Dank ans Parlament.“
Im Einzelnen hat der Haushaltsausschuss u.a. die Sanierung und den Umbau des Schlossgebäudes in Erlangen für rund 76 Millionen Euro und den Neubau des zweiten Bauabschnitts für das Chemikum der Naturwissenschaftlichen Fakultät für 324 Millionen Euro an der FAU freigeben. Zudem wurde der Weg für weitreichende Erschließungsmaßnahmen am Campus der UTN freigemacht.
Philipp Spörlein, stellv. Pressesprecher, 089 2186 2681