Pressemitteilung Nr. 18 vom 30.03.2026 Rekord bei Studienplätzen in der Sozialen Arbeit – Blume: „Noch nie gab es in Bayern so viele Studienanfängerplätze in der Sozialen Arbeit und Kindheitspädagogik“
Historischer Höchststand bei Studienanfängerplätzen – 515 zusätzliche Plätze seit 2022/2023 – neue Studienstandorte in Deggendorf und Aschaffenburg – Blume: „Massiver Ausbau für soziale Berufe“
MÜNCHEN. „Bayern baut die Ausbildung für soziale Berufe massiv aus und erreicht einen historischen Höchststand: An den Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen im Freistaat gibt es heute so viele Studienanfängerplätze in der Sozialen Arbeit und der Kindheitspädagogik wie noch nie zuvor“, erklärte Wissenschaftsminister Markus Blume heute in München.
Blume betont: „Wir investieren gezielt in Menschen, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. Der massive Ausbau der Studienanfängerplätze in der Sozialen Arbeit und der Kindheitspädagogik ist ein starkes Signal für soziale Verantwortung und für die Zukunft unseres Landes. Unsere Hochschulen haben in beeindruckender Weise neue Kapazitäten geschaffen – bedarfsgerecht, regional ausgewogen und nachhaltig. Seit dem Wintersemester 2022/2023 sind in Bayern 515 zusätzliche Studienanfängerplätze in der Sozialen Arbeit und der Kindheitspädagogik entstanden - also deutlich mehr Kapazitäten für neue Studierende.“
Grundlage des Ausbaus ist ein Auftrag des Ministerrats aus dem Jahr 2018, die Studienangebote in diesen Bereichen deutlich zu erweitern. Die bayerischen staatlichen und kirchlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften haben diese Aufgabe konsequent umgesetzt – und die ambitionierten Ausbauziele bereits jetzt erreicht.
Bayerns Sozialministerin Scharf hebt hervor: „Wir müssen in die Menschen investieren. Wenn wir das Soziale stärken, stärken wir auch unseren Zusammenhalt. Menschen in sozialen Berufen sind das Rückgrat unseres Miteinanders. Von der sinnstiftenden Arbeit in einer Kita bis hin zur Betreuung von Menschen mit Behinderung - in sozialen Berufen wird Inklusion gelebt, verbinden sich Menschen und gestalten unser gesellschaftliches Leben. Mit dem großen Ausbau der Studienplätze stärken wir auch die für unseren Wirtschaftsstandort wichtige Sicherung qualifizierter Fachkräfte in den Berufen direkt am Menschen.“
Besonders sichtbar wird der Ausbau durch neue Studienstandorte:
An der Technischen Hochschule Deggendorf startete zum Wintersemester 2024/2025 ein neuer Bachelorstudiengang Soziale Arbeit mit einem Angebot von rund 100 Studienanfängerplätzen. Zum Wintersemester 2025/2026 folgte ein weiterer neuer Standort an der Technischen Hochschule Aschaffenburg mit rund 60 Studienanfängerplätzen. Damit ergänzen die neuen Standorte die etablierten an den Hochschulen Augsburg, Coburg, Kempten, Landshut, München, Nürnberg, Regensburg, Rosenheim und Würzburg-Schweinfurt sowie der Katholischen Stiftungshochschule München, der Evangelischen Hochschule Nürnberg und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.
Blume: „Unsere Hochschulen haben hier eine enorme Kraftanstrengung geleistet. Sie haben bestehende Studiengänge gestärkt, neue Standorte aufgebaut und moderne Studienprofile entwickelt. Das Ergebnis ist ein historischer Höchststand an Studienanfängerplätzen in einem gesellschaftlich besonders relevanten Bereich.“
Der Ausbau zeigt bereits Wirkung: Zum Wintersemester 2025/2026 haben in Bayern rund 3.340 Studierende ein Bachelorstudium in der Sozialen Arbeit oder in der Kindheitspädagogik aufgenommen – so viele wie noch nie zuvor. Dies bedeutet einen Anstieg um rund 40 Prozent im Vergleich zum Wintersemester 2022/2023 mit rund 2.390 Studienanfängerinnen und Studienanfängern in diesen Bachelorstudiengängen. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl aller Studienanfängerinnen und Studienanfänger an den Hochschulen für angewandte Wissenschaft um rund 15 Prozent.
Blume abschließend: „Fakt ist: Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik sind Schlüsselberufe für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit dem erfolgreichen Ausbau der Studienangebote sorgen wir dafür, dass engagierte junge Menschen in ganz Bayern beste Ausbildungsmöglichkeiten finden – und dass unsere sozialen Einrichtungen auch künftig auf gut qualifizierte Fachkräfte bauen können.“
Christian Betz, Pressesprecher, 089 2186 2766