Pressemitteilung Nr. 5 vom 29.01.2026 Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume übernimmt Präsidentschaft der Wissenschaftsministerkonferenz 2026

Blume skizziert Schwerpunkte der Präsidentschaft bei Amtsübergabe in Berlin: „Mehr Freiheit für Forschung, mehr Ambition für Innovation, mehr Mut zu neuen Wegen“

MÜNCHEN/BERLIN. Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume übernimmt die Präsidentschaft der Wissenschaftsministerkonferenz für das Jahr 2026. Am heutigen Donnerstag fand die feierliche Amtsübergabe in der Bayerischen Vertretung in Berlin statt. Bei der Übergabe in Berlin betonte Markus Blume: „In der Welt der Wissenschaft finden gerade massive Veränderungen statt. Die Disruption ist extrem, die Chancen sind groß.  Wir wollen die bayerische Präsidentschaft nutzen und einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass 2026 ein Jahr der Wissenschaft, von Fortschritt und Zukunftsgestaltung in Deutschland wird. Wir wollen Forschung aus den Fesseln der Bürokratie befreien, Innovation beschleunigen und neue Wege des Finanzierens und Kooperierens aufzeigen. 2026 wird das Jahr des Aufbruchs für den Wissenschaftsstandort Deutschland. Pack ma’s!“

Blume bedankte sich bei seiner Vorgängerin Bettina Martin: „Ein herzliches bayerisches Vergelt’s Gott in den Nordosten an Bettina Martin und das Land Mecklenburg-Vorpommern für das Präsidentschaftsjahr 2025 und die profilierte Gestaltung der ersten Präsidentschaft der eigenständigen Wissenschaftsministerkonferenz überhaupt. Wir wollen und werden an die im vergangenen Jahr gelegten Grundlagen anknüpfen.“

Als Präsident der Wissenschaftsministerkonferenz will Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume drei Schwerpunkte setzen.

  1. Mehr Freiheit für Forschung: Um Bürokratie ab- und Agilität aufzubauen, braucht Deutschland ein tiefgreifendes Innovationsfreiheitsgesetz. Die Wissenschaftsministerkonferenz wird die Bundesministerin unterstützen, ein echtes Vorfahrtschild Für Forschung und Innovation in Deutschland aufzustellen – von Bereichsausnahmen im Umsatzsteuerrecht bis zu Rechtssicherheit bei Lehrbeauftragten (Herrenberg-Urteil).
     
  2. Mehr Ambition für Innovation: Innovation entsteht durch Mut und Miteinander. Die Länder werden bei Schlüsseltechnologien noch strategischer zusammenarbeiten. Die Hightech Agenda Deutschland ist dabei die innovationspolitische Richtschnur mit klarer Zielsetzung: Deutschland soll zu einem führenden Standort für Zukunftstechnologien und neue Wertschöpfung reifen. Dazu gehört auch, dass die Zeitenwende an den Hochschulen ankommt. Technologische Souveränität ist entscheidend für Wohlstand und Sicherheit in der Zukunft.
     
  3. Mehr Mut zu neuen Wegen: Die Wissenschaftsministerkonferenz will alte Denkverbote über Bord werfen und neue Wege des Finanzierens und Kooperierens aufzeigen. Ziel ist, durch eine systematische Vernetzung zwischen privaten Stiftungen und der öffentlichen Hand mehr Geld ins System zu bringen. Zudem soll ein Fokus auf Spitzenmedizin gelegt werden. Es braucht eine systematische Förderkulisse für Uniklinika und exzellente Rahmenbedingungen für Fortschritte im Bereich der personalisierten Medizin.

 

 

Philipp Spörlein, Stellv. Pressesprecher, 089 2186 2621

 

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